Der schwedische Konzern geht auf Gustaf de Lavals Milchzentrifuge von 1878 zurück, gehört heute zur Tetra Laval Gruppe und verkauft Melktechnik in mehr als 100 Länder. Der Boxenroboter VMS V300 kam 2018 auf den Markt, die Weiterentwicklung V310 ergänzt Sensorik für Zellzahl, Progesteron und Milchqualität. Praktiker schätzen, dass viele Bauteile aus der konventionellen Melktechnik stammen, das erleichtert die Ersatzteilbeschaffung. In deutschen Erhebungen kämpft DeLaval mit Lely um Platz eins bei den installierten Anlagen.
Für größere Herden gibt es Batch Milking, also mehrere Roboter in einer Gruppenmelkung mit festen Melkzeiten. Vertrieb und Service laufen über selbstständige Melktechnik-Fachbetriebe, was regional starke Unterschiede bedeutet: Vor dem Kauf lohnt der Anruf bei Nachbarbetrieben mit demselben Händler. Wer den vollen Datenumfang will, zahlt Zusatzmodule und Sensoren extra.
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