Hoka entstand 2009 in Annecy, gegründet von Nicolas Mermoud und Jean-Luc Diard, zwei ehemaligen Salomon-Entwicklern. Ihre Idee war ein Trailschuh mit übergroßer Mittelsohle, damals das Gegenprogramm zum Barfußtrend. 2013 kaufte Deckers Brands aus Goleta in Kalifornien die Marke, unter demselben Dach wie UGG und Teva; 2022 überschritt Hoka die Umsatzmarke von einer Milliarde US-Dollar. Typisch bleiben die dicke Sohle, die abgerundete Rocker-Form und Reihen wie Clifton, Bondi, Mach und Speedgoat.
Gedacht ist das für Läufer, die viel Dämpfung wollen, und für Stehberufe von der Pflege bis zur Gastronomie. Auf technischem Gelände wirkt die hohe Bauhöhe schnell kippelig, wer Bodenkontakt mag, wird damit nicht warm. Die Preise starten meist bei rund 140 Euro. Ärgerlich für Wiederkäufer: Jeder Modellwechsel verschiebt die Passform genug, dass Nachbestellen ohne Anprobe riskant bleibt.
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