Die niederländische Hokofarm Group, früher als Insentec bekannt, entwickelt den Melkroboter Astrea 20.20 und hat mit dem Vorgänger Galaxy die Roboter mehrerer bekannter Marken beliefert. Der Astrea kommt als Plug-and-Play-Maschine und lässt sich an einem Tag anschließen. Auffällig ist die Reinigung: Nach jedem Melken werden die Becher mit heißem Dampf desinfiziert, ohne chemische Mittel. Farb- und Leitfähigkeitssensoren prüfen jedes Euterviertel auf Blut und Keime, die Daten landen im Managementprogramm Saturnus. Eine Einzelbox schafft rund 70 Kühe, eine Doppelbox etwa 130.
Der Direktvertrieb in Deutschland ist schwach, meist läuft der Verkauf über Partnerfirmen wie System Happel oder ausländische Händler. Für Betriebe, die einen sparsamen Roboter ohne Chemieverbrauch suchen, ist die Technik einen Blick wert, Namen und Referenzen sind hierzulande aber wenig bekannt.
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