Beim Stripper Deck, auch konisches Spiel oder Wizard Deck genannt, ist jede Karte an einem Ende ganz leicht schmaler geschnitten als am anderen. Mit bloßem Auge sieht man das nicht. Dreht man das Spiel unbemerkt um 180 Grad, bevor die gezogene Karte zurückkommt, steht ihr breites Ende heraus. Mit den Fingerspitzen findet man sie dann an jeder Stelle, auch nach dem Mischen. Auf dieser Grundlage bauen sich Kartenfinden, Trennen von roten und schwarzen Karten und viele Varianten auf.
Das Deck passt zu Einsteigern, die über reine Selbstläufer hinaus wollen. Es sieht aus wie ein normales Bicycle-Spiel und darf kurz gemischt werden, sogar vom Zuschauer, solange die Ausrichtung stimmt. Das Herausziehen der Karte verlangt etwas Gefühl und ein paar Abende Übung. Abgenutzte Kartenkanten machen den Effekt mit der Zeit ungenauer.
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