Die Bärenhöhle bei Sonnenbühl-Erpfingen besteht aus zwei Teilen: der 1834 vom Dorfschullehrer Fauth entdeckten Karlshöhle und der 1949 gefundenen Fortsetzung. Begehbar sind 271 Meter. Den Namen gaben die vielen Skelettreste von Höhlenbären, ein restauriertes Skelett und weitere Schädel und Knochen sind im Rundgang zu sehen. Dazu kommen Funde, die belegen, dass hier vor 20.000 Jahren Nashörner und Höhlenlöwen unterwegs waren. Der Weg ist gut ausgebaut und für Kinder leicht zu schaffen.
Von Dezember bis Februar bleibt die Höhle zu, das schützt die Fledermäuse. Betreiber ist die Gemeinde Sonnenbühl, die Preise liegen im niedrigen einstelligen Bereich, für eine kurze Tour also fair. Direkt an der Höhle liegt der Freizeitpark Traumland, das macht den Ausflug mit kleineren Kindern zum ganzen Tag. Wer eine lange Höhlenwanderung sucht, ist hier zu schnell wieder draußen.
Adresse: Auf der Bärenhöhle, 72820 Sonnenbühl-Erpfingen
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