Am 10. Juni 1868 verloren zwei Eisenbahnarbeiter im Tal des Grüner Bachs einen Hammer in einer Felsspalte. Bei der Suche fanden sie die Dechenhöhle. Von etwa 900 Metern Gesamtlänge sind rund 400 Meter für Besucher ausgebaut, benannt ist die Höhle nach dem Oberberghauptmann Heinrich von Dechen. Sie ist bekannt für dichten Tropfsteinschmuck, hauchdünne Steinvorhänge und prähistorische Tierfunde. Im Eintritt steckt das Deutsche Höhlenmuseum gleich am Eingang.
Von März bis November finden täglich Führungen statt, im Winter meist nur an Wochenenden und in den Ferien. Die Anreise ist ungewöhnlich bequem: Der Haltepunkt Letmathe-Dechenhöhle liegt direkt daneben, zwei kostenfreie Parkflächen sind vorhanden. Gut für Schulklassen, weil Höhle und Museum zusammen einen halben Tag füllen. Für Kinderwagen und Rollstühle ist der Weg nicht gemacht.
Adresse: Dechenhöhle 5, 58644 Iserlohn
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