Ju-Jutsu wurde in den 1960er Jahren in Deutschland als Selbstverteidigungssystem für Polizei und Zivilbevölkerung zusammengestellt, der Deutsche Ju-Jutsu Verband organisiert dazu die Vereine im Sportverbandssystem. Trainiert wird in Turnhallen und Dojos, mit Gürtelgraden, Prüfungsordnung und Trainern, die eine Lizenzausbildung durchlaufen. Neben dem laufenden Vereinstraining bieten viele Vereine kurze Selbstverteidigungskurse für Frauen, Kinder und Betriebe an.
Preislich ist der Verein kaum zu schlagen: Der Monatsbeitrag liegt meist weit unter dem, was eine private Schule verlangt, dafür sind Ausstattung und Hallenzeiten einfacher gehalten. Zu beachten sind die Schulferien, in denen viele Gruppen pausieren, und die sportliche Ausrichtung mit Wettkampfteil, die nicht jeder sucht. Wer langfristig und mit festem Verein trainieren will, fährt hier vernünftig.
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