KATWARN kommt vom Fraunhofer-Institut FOKUS und wird im Auftrag der öffentlichen Versicherer betrieben, kostenlos für die Bevölkerung. Gewarnt wird postleitzahlgenau: Man abonniert Orte oder lässt sich am aktuellen Standort warnen, dazu kommen Verhaltenshinweise der Behörden. Neben Unwetterwarnungen laufen Großbrände, Chemieunfälle, Trinkwasserprobleme und Suchmeldungen über das System. Wer kein Smartphone nutzen will, kann Warnungen per SMS und E-Mail abonnieren.
Praktisch ist die Kombination aus amtlicher Wetterwarnung und kommunaler Meldung im selben Kanal. Der Haken: Die lokale Abdeckung hängt daran, ob Landkreis oder Stadt bei KATWARN mitmacht, sonst bleiben nur die überregionalen Warnungen. Optisch ist die App schlicht, Vorhersagefunktionen fehlen komplett, und wer schon NINA nutzt, bekommt viele Meldungen doppelt.
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