Die 10 besten Registrierkassen-Apps für kleine Betriebe 2026 - Prooffeed
Prooffeed Die 10 besten Registrierkassen-Apps für kleine Betriebe 2026

Die 10 besten Registrierkassen-Apps für kleine Betriebe 2026

16. Aug. 2026 0 0 Mitmachen

Wer im Laden, im Café oder auf dem Markt Geld einnimmt, braucht eine Kasse, die das Finanzamt akzeptiert. Registrierkassen-Apps machen aus einem Tablet oder Smartphone genau so eine Kasse: Bon drucken, Umsatz erfassen, TSE mitlaufen lassen. Diese Auswahl richtet sich an kleine und mittlere Betriebe in Deutschland, die keine teure Kassenanlage kaufen wollen.

Aufgenommen wurden nur Anbieter, die in Deutschland aktiv verkaufen und die Kassensicherungsverordnung erfüllen. Verglichen wurde, was wirklich auf der Rechnung landet: Grundgebühr pro Monat und Gerät, ob die Cloud-TSE im Preis steckt oder extra kostet, Gebühren bei Kartenzahlung, Vertragslaufzeit, Preis der Hardware. Dazu kommen praktische Punkte: läuft die App auf iOS und Android, funktioniert sie kurz ohne Internet, gibt es DSFinV-K- und DATEV-Export, erreicht man den Support auf Deutsch und am Telefon. Auch die Branche zählt, denn Registrierkassen-Apps für Restaurants können anderes als die für Einzelhandel.

Die Reihenfolge bestimmt die Community. Jede Stimme verschiebt die Plätze, die Redaktion mischt sich dabei nicht ein. In den Karten stehen Stärken und Schwächen jeder App knapp untereinander, darunter die Erfahrungen der Nutzer. Lesen, vergleichen, selbst abstimmen: so entsteht ein Bild, das näher am Alltag ist als jede Werbeseite.

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sumup.de

Die Kassen-App von SumUp läuft auf iPhone, iPad und Android und ist bei den Kartenlesern des Anbieters fest eingeplant. Der Einstieg kostet nichts: Im Basis-Tarif fällt keine monatliche Gebühr an, bezahlt wird pro Kartenzahlung ab 1,39 Prozent vom Umsatz. Die Cloud-TSE wird bei der Anmeldung automatisch aktiviert, ein Stick am Drucker ist nicht nötig. Artikel mit Varianten, Lagerbestand, Trinkgeld, Rückerstattungen und Umsatzberichte sind an Bord. Wer mehr Tresen-Optik will, nimmt die SumUp Kasse mit großem Touchscreen und zweitem Display für die Kundschaft.

Passend für Kioske, Foodtrucks, Friseure und kleine Läden, die vor allem schnell abrechnen wollen. Für ein Restaurant mit Tischplan, Kellnerkonten und Küchendruckern reicht der Funktionsumfang oft nicht. Der Support läuft überwiegend über Chat und Hilfe-Center, telefonisch nur werktags.

  • Basis-Tarif ohne monatliche Grundgebühr
  • Cloud-TSE wird automatisch aktiviert
  • Läuft auf iPhone, iPad und Android
  • Kartenzahlung ab 1,39 Prozent
  • Hardware ohne Mietvertrag
  • Telefonsupport nur werktags
  • Wenig Funktionen für Tischbetrieb
  • Gebühr fällt bei jeder Kartenzahlung an
  • Auswertungen bleiben oberflächlich
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zettle.com

Zettle gehört seit 2018 zu PayPal und heißt inzwischen PayPal Point of Sale. Die App Zettle Go ist gratis, Geld kostet nur die Hardware und die Kartenzahlung. Der Reader 2 liegt als erstes Gerät bei 29 Euro, jedes weitere bei 79 Euro, das größere Terminal bei 199 Euro einmalig. Die TSE-Kasse ist in Deutschland kostenpflichtig: nach den ersten Gratismonaten 9,90 Euro pro Monat und Gerät. Pro Standort ist mindestens eine TSE-Kasse Pflicht, bis zu zehn lassen sich anlegen. Z-Bon, Berichte und Produktbibliothek verwaltet man im Browser unter my.zettle.com.

Gut für Marktstände, Popup-Läden und Betriebe, die PayPal ohnehin nutzen. Wer Warenwirtschaft für viele Filialen oder eine tiefe Gastro-Steuerung braucht, wird die App zu schlicht finden. Bei mehreren Tablets summiert sich die TSE-Gebühr je Gerät.

  • App Zettle Go kostenlos
  • Reader 2 als erstes Gerät für 29 Euro
  • Bis zu zehn TSE-Kassen pro Konto
  • Z-Bon und Berichte im Browser
  • Direkte Verbindung zum PayPal-Konto
  • TSE-Kasse 9,90 Euro pro Gerät und Monat
  • Keine Tischverwaltung
  • Warenwirtschaft nur in Grundzügen
  • Namenswechsel verunsichert Kunden
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ready2order.com

ready2order kommt aus Wien, ist seit 2015 am Markt und zählt über 16.000 Betriebe. Die Kassen-App gibt es für iOS, Android und Windows, dazu die Bedienung im Browser. Vorhandene Tablets, Drucker und Kassenschubladen lassen sich weiter nutzen, Hardware verkauft der Anbieter aber auch selbst. Im Jahresabo liegt die Grundgebühr bei 35,90 Euro pro Monat, die verpflichtende Cloud-TSE kostet 15,90 Euro monatlich extra, bei Kartenzahlung über den Anbieter fallen 1,23 Prozent an. Der Support ist im Preis enthalten und antwortet auf Deutsch.

Sinnvoll für Cafés, Bäckereien, Handwerk und kleine Händler mit einem oder zwei Standorten. Wer alles zusammenrechnet, landet über 50 Euro im Monat, das ist kein Sparangebot mehr. Zusatzmodule kosten separat, und die Bindung im Jahresabo sollte man vorher prüfen.

  • App für iOS, Android und Windows
  • Vorhandene Tablets und Drucker nutzbar
  • Support ohne Zusatzkosten
  • Über 16.000 Betriebe im Einsatz
  • Bedienung auch im Browser möglich
  • Cloud-TSE kostet 15,90 Euro monatlich extra
  • 1,23 Prozent bei Kartenzahlung
  • Module nur gegen Aufpreis
  • Günstiger Preis nur im Jahresabo
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orderbird.com

orderbird sitzt in Berlin und hat sich früh auf Gastronomie mit dem iPad festgelegt. orderbird PRO ist die Vollversion für Restaurants: Tischplan, Kellnerschlüssel, Gänge, Splitten, Rechnungen auf mehrere Gäste, Anbindung an Bondrucker und Kartenterminals von Worldline, Nexi oder American Express. Die Online-TSE wird in der App aktiviert und kostet 139 Euro im Jahr zusätzlich zur Lizenz. Startpakete mit iPad, Drucker, Ständer und Kartenleser gibt es beim Anbieter, der Monatspreis beginnt laut Hersteller bei knapp 100 Euro.

Für Restaurants, Bars und Biergärten mit Servicepersonal ist das eine erprobte Wahl, die Bedienung sitzt nach kurzer Einweisung. Kleine Läden ohne Tischbetrieb zahlen hier für Funktionen, die sie nie brauchen. Die App bleibt an Apple-Geräte gebunden, Android fällt weg.

  • Tischplan und Kellnerschlüssel
  • Rechnung auf mehrere Gäste teilen
  • Startpaket mit iPad, Drucker und Ständer
  • Mehrere Kartenterminals anbindbar
  • In vielen Restaurants erprobt
  • Monatspreis beginnt bei knapp 100 Euro
  • TSE zusätzlich 139 Euro pro Jahr
  • Nur auf Apple-Geräten nutzbar
  • Für Läden ohne Tische zu umfangreich
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hellocash.de

helloCash ist ein Produkt der österreichischen mRaP GmbH und arbeitet ohne Installation: Anmelden, im Browser starten, dazu die App für iOS und Android. Der Basiszugang ist kostenlos, bezahlt wird für größere Pakete und für die TSE, die in Deutschland gesetzlich dazugehört und rund 169 Euro netto im Jahr kostet. Mit an Bord sind Artikelverwaltung, Lager, Kunden, Gutscheine, Mitarbeiterrechte und Auswertungen. Hardware wie Drucker, Schublade oder Kartenterminal kommt aus dem eigenen Shop, mit 30 Tagen Geld-zurück-Garantie.

Praktisch für Friseure, Kosmetik, kleine Handwerksbetriebe und Vereine, die mit vorhandenem Laptop oder Tablet starten wollen. Ohne stabiles Internet wird es unangenehm, die Lösung ist auf die Cloud ausgelegt. Für Restaurants mit vielen Tischen und Küchendruck gibt es spezialisierte Systeme, die mehr können.

  • Kostenloser Basiszugang
  • Keine Installation nötig
  • App für iOS und Android
  • 30 Tage Geld-zurück auf Hardware
  • Gutscheine, Lager und Mitarbeiterrechte
  • TSE rund 169 Euro netto im Jahr
  • Ohne stabiles Internet unbrauchbar
  • Gastro-Funktionen begrenzt
  • Telefonsupport nur zu knappen Zeiten
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tillhub.de

Tillhub kommt aus Berlin, gehört inzwischen zum Zahlungsanbieter Unzer und richtet sich an Einzelhandel wie Gastronomie. Die iPad-App bucht Verkäufe, der Produktkatalog liegt zentral im Dashboard und wird auf alle Kassen und Filialen verteilt, Artikellisten lassen sich per CSV importieren. Kundendaten, Statistiken zu Filialen, Produkten und Mitarbeitern gehören dazu. Die Preise starten bei 29,80 Euro im Monat pro Gerät, und die Cloud-TSE ist darin bereits enthalten, was den Vergleich mit anderen Anbietern erleichtert. Für Bestellungen am Tisch gibt es die Zusatz-App Orderpro.

Geeignet für Läden mit mehreren Standorten, die einen gemeinsamen Artikelstamm brauchen. Der Support arbeitet an sieben Tagen der Woche, Einweisung und Schulungen sind buchbar. Wer Android bevorzugt, schaut in die Röhre, das System setzt auf Apple.

  • Cloud-TSE ab 29,80 Euro schon enthalten
  • Zentraler Artikelstamm für alle Filialen
  • Produktlisten per CSV importierbar
  • Support an sieben Tagen der Woche
  • Zusatz-App Orderpro für Tischbestellungen
  • Kasse läuft nur auf dem iPad
  • Preis steigt mit jedem Gerät
  • Schulungen kosten extra
  • Zugehörigkeit zu Unzer bringt Umbrüche
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lightspeedhq.de

Lightspeed betreibt in Deutschland eine eigene Gesellschaft in Berlin und hat den früheren iPad-Spezialisten Gastrofix übernommen. Lightspeed Restaurant, die K Series, läuft auf dem iPad, nutzt eine zertifizierte Cloud-TSE von fiskaly und erfüllt KassenSichV und GoBD. Speisekarte, Sitzplan, Produktoptionen, Reservierungen und Berichte in Echtzeit sind eingebaut, dazu Lightspeed Payments für die Kartenzahlung. Die Abos beginnen bei 89 Euro pro Monat für das erste Terminal, jedes weitere Gerät kostet zusätzlich.

Interessant für Restaurants und Hotels, die Kasse, Reservierung und Auswertung aus einer Hand wollen und über mehrere Häuser hinweg vergleichen. Für einen Imbiss ist der Preis hoch angesetzt. In Nutzerberichten tauchen langsame Reaktionen des Supports und wechselnde Ansprechpartner auf, das sollte man beim Vertrag im Kopf haben.

  • Zertifizierte Cloud-TSE von fiskaly
  • Sitzplan und Reservierung eingebaut
  • Berichte in Echtzeit
  • Eigene Zahlungslösung im System
  • Deutsche Gesellschaft mit Sitz in Berlin
  • Abo ab 89 Euro pro Monat und Terminal
  • Jedes weitere Gerät kostet zusätzlich
  • Kritik am Support in Nutzerberichten
  • Als Kassengerät ist nur das iPad vorgesehen
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gastronovi.com

gastronovi wurde 2011 in Bremen gegründet und liefert eine Cloud-Lösung, die aus Modulen besteht. Elf Bausteine gibt es, darunter Kasse, Kassenbuch, Warenwirtschaft, Tischreservierung, Bestellsystem und Marketing. Jeder Baustein wird einzeln gebucht, die Kasse liegt bei etwa 59 Euro im Monat, das Kassenbuch bei 19 Euro, die Cloud-TSE beginnt bei rund 9 Euro monatlich. Die Software ist hardwareunabhängig und läuft auf Smartphone, iPad, Windows-Kasse oder im Browser. Die Daten liegen in deutschen Rechenzentren, tägliche Backups inklusive.

Passend für Gastronomen, die klein anfangen und später Reservierung oder Lieferdienst dazuschalten wollen. Für Einzelhandel, Friseure oder Blumenläden ist das System nicht gedacht. Nutzer loben den Kern und kritisieren, dass einzelne Zusatzmodule noch nicht rund laufen, etwa im Zusammenspiel mit Hotelsoftware.

  • Elf Module einzeln buchbar
  • Server in deutschen Rechenzentren
  • Läuft auf Smartphone, iPad und PC
  • Kasse ab etwa 59 Euro im Monat
  • Reservierung und Lieferung nachrüstbar
  • Summe der Module wird schnell hoch
  • Cloud-TSE kostet separat
  • Nur für Gastronomie gedacht
  • Einzelne Zusatzmodule laufen unrund
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get-sides.de

SIDES aus Berlin, früher SimplyDelivery, kommt aus der Lieferecke und ist bei Systemgastronomie und Franchise zu Hause. Die Kassensoftware führt alle Bestellkanäle zusammen: eigener Webshop, Lieferportale wie Lieferando, Self-Ordering-Terminals und der Verkauf im Haus laufen in eine Oberfläche. Dazu kommen dynamische Raumpläne, mobile Bestellannahme am Tisch, Cloud-TSE und die zentrale Verwaltung von Produkten, Warengruppen, Preisen und Personalrollen über alle Filialen hinweg.

Sinnvoll für Betriebe mit hohem Lieferanteil und mehreren Standorten, die Bestellungen nicht mehr per Hand aus Portalen abtippen wollen. Ein einzelnes Café bezahlt hier für Struktur, die es nicht braucht. Die Preise stehen nicht öffentlich, sie kommen erst im Angebot, und Nutzer berichten von langen Einführungsphasen mit überlastetem Support.

  • Lieferportale direkt angebunden
  • Zentrale Verwaltung aller Standorte
  • Dynamische Raumpläne
  • Cloud-TSE im System integriert
  • Self-Ordering und eigener Webshop
  • Preise nur auf Anfrage
  • Für einzelne Cafés zu groß
  • Berichte über lange Einführungsphasen
  • Kein Fokus auf Einzelhandel
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shopify.com

Shopify POS ist die Kassen-App zum Onlineshop und läuft auf iOS und Android. Wer einen Shopify-Tarif hat, nutzt POS Lite ohne Aufpreis, für Filialbetrieb mit Personalrechten, Click and Collect und Retouren im Laden kostet POS Pro 79 Euro pro Monat und Standort, bei Jahreszahlung etwa 59 Euro. Lagerbestand, Kundendaten und Bestellungen sind mit dem Shop synchron, das ist der eigentliche Grund für diese Kasse. Die TSE kommt in Deutschland über eine App von fiskaly, sie signiert die Vorgänge und erzeugt den DSFinV-K-Export.

Gedacht für Händler, die online und im Laden dasselbe Sortiment verkaufen. Ohne laufendes Shopify-Abo ergibt die App keinen Sinn, und die Kosten für TSE-App und Zahlungsgebühren kommen obendrauf. Gastro-Funktionen wie Tischplan oder Küchenbon fehlen komplett.

  • POS Lite im Shopify-Tarif enthalten
  • Lager und Shop immer synchron
  • App für iOS und Android
  • Click and Collect im Laden
  • DSFinV-K-Export über die TSE-App
  • POS Pro 79 Euro pro Monat und Standort
  • Ohne Shopify-Abo nicht nutzbar
  • TSE nur über eine Drittanbieter-App
  • Keine Funktionen für Tischservice
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