Die Warn-App des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe läuft seit 2015 und hat rund neun Millionen Nutzer. NINA hängt am Modularen Warnsystem des Bundes, also an denselben Kanälen, über die Leitstellen, Länder und Kommunen warnen. Neben Unwetterwarnungen des DWD kommen Hochwasserinformationen, Gefahrstoffaustritte, Bombenfunde und Notfalltipps an. Seit 2024 gibt es Hochwasserinfos regional statt für ganze Bundesländer, Inhalte laufen in sieben Fremdsprachen und in Leichter Sprache, Screenreader werden unterstützt.
Sinnvoll für alle, die Unwetter und andere Gefahrenlagen in einer App bündeln wollen, besonders in Regionen mit Hochwasserlagen. Als Wetter-App taugt NINA nicht: keine Vorhersage, kein Radarfilm, keine Temperaturkurve. Und wie gut die lokalen Meldungen sind, hängt davon ab, wie fleißig die eigene Leitstelle einspeist.
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